IPv6-Adressen

Der seit den 80er Jahren geltende Standard für die Kommunikation ist das Internet Protocol Version 4 (IPv4). IPv4 wird bis heute für die Internet-Kommunikation verwendet. Allerdings haben sich über die Jahre die Anforderungen an ein Internet-Protokoll geändert. Zu den neuen Anforderungen gehören beispielsweise eine erhöhte Sicherheit, bessere Möglichkeiten des Routings und auch Quality of Service (QoS). Weiterhin ist die Anzahl der benötigten Adressen durch die Möglichkeit der mobilen Internet-Nutzung drastisch gestiegen. Aus diesem Grund hat die Internet Engineering Task Force (IETF) das Internet Protocol Version 6 (IPv6) entwickelt, das eine logische Weiterentwicklung des alten IPv4-Standards ist.

Das Rechenzentrum der TU Clausthal bietet den Instituten eine vollwertige, produktive Anbindung an das IPv6-Internet an. Die Anbindung erfolgt dual-stack, d.h., dass IPv4 nach wie vor verfügbar bleibt, so dass beispielsweise nicht IPv6-fähige Komponenten weiterhin Konnektivität ins Internet behalten und erreichbar sind. Dual-stack macht einzig zusätzlich zu IPv4 auch IPv6 verfügbar, das auf Plattformen wie Windows XP (SP2), MacOS X, Linux, Solaris und BSD verwendet werden kann. Die Verbindung zum IPv6-Internet erfolgt über das 6WiN, dem nativen IPv6-Backbone des DFN-Vereins, dessen Kunde die TU Clausthal auch für die Anbindung über IPv4 ist.

IPv6 erlaubt so die Teilnahme von TUC-Instituten an modernen wissenschaftlichen Projekten wie beispielsweise Grid-Anwendungen und bietet eine zeitgemäße Transportplattform für Internet-Services (Web, FTP, etc.).

Das Rechenzentrum arbeitet in der bereits angelaufenen Migrationsphase kontinuierlich daran, alle bereits unter IPv4 verfügbaren Services (Mail, NTP, etc.) auch unter IPv6 verfügbar zu machen.

 

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