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Über uns

Das Rechenzentrum

Eingang des RechenzentrumsDer vernetzte Computer ist heute selbstverständliches Werkzeug am „Arbeitsplatz Forschung“. WissenschaftlerInnen nutzen ihn für ihre fachspezifische Anwendungssoftware, für die Visualisierung der Ergebnisse und für die Speicherung und Verwaltung ihrer Daten, mit ihm schreiben sie ihre Vorträge und Veröffentlichungen und bereiten die Poster für ihre Tagungen vor, lesen sie in den Online-Zeitschriften und Katalogen der Universitätsbibliothek, recherchieren im WorldWideWeb und anderen Informationssystemen des Internet, mit ihm führen sie ihre Terminkalender, tauschen E-Mails mit FachkollegInnen aus und beteiligen sich an Videokonferenzen. Am Arbeitsplatzcomputer erstellen sie auch die Folien für ihre Vorlesungen, reichern sie mit Bildern und Filmen aus ihrem Forschungslabor an, kommunizieren sie über ein Lernmanagementsystem mit den Studierenden, erstellen die Webseiten zu ihren Veranstaltungen, wickeln den Übungsbetrieb ab und pflegen ihre Lehrangebote im elektronischen Vorlesungsverzeichnis. Und mit dem persönlichen Laptop können sie sogar zu Hause, an einem Tagungsort, in einem Hotelzimmer oder in einem Internetcafe auf ihre Daten zugreifen, jederzeit ihre E-Mails und Termine bearbeiten, noch letzte Änderungen an Vortragsfolien einbauen, an einem Gutachten schreiben oder online mit den MitarbeiterInnen kommunizieren.

Auch der „Arbeitsplatz Hörsaal“ ist von Informationstechnik und elektronischen Medien geprägt. Zum Standard gehören ein Beamer, der die Folien vom Computer projiziert und ein Smartboard oder TabletPC, mit dem Annotationen angebracht werden können. Immer wichtiger werden moderne E-Learning Szenarien, mit Live-Übertragungen von Lehrveranstaltungen über das Wissenschaftsnetz, Aufzeichnungen von Vorlesungen, Videokonferenzen für räumlich verteilte Seminare, Filmen aus der aktuellen Hochschulforschung und „remote labs“, die einen Praktikumsbetrieb via Internet realisieren. Außerdem wird die Visualisierung technisch-naturwissenschaftlicher und mathematischer Lehrinhalte durch einen intensiven Multimedia-Einsatz bereichert.

Mit solchen multimedialen und telematischen Studienangeboten werden Lehrnetzwerke mit niedersächsischen Hochschulen (E-Learning Academic Network Niedersachsen/ELAN) und mit Hochschulen im In- und Ausland gebildet und gleichzeitig die Voraussetzungen für standortübergreifende Lernallianzen zwischen Hochschulen, Unternehmen und anderen Bildungsanbietern im Rahmen der Weiterbildung geschaffen.

Studieren am Computer - z.B. CADEvaluierungen der neuen Lehrformen zeigen, wie positiv die Lehrenden und Studierenden reagieren. Besonders bemerkenswert ist z.B. die Resonanz bei den Vorlesungsaufzeichnungen. Die Folienpräsentationen einschließlich aller Annotationen, verknüpft mit dem Video des Lehrenden und der Versuchsabläufe, stehen den Studierenden unmittelbar nach jeder Vorlesungsstunde als multimediales Dokument zur Verfügung. Das ermöglicht eine intensive Nachbereitung und ist im Hinblick auf die Internationalisierung gleichzeitig ein wertvolles Hilfsmittel, um Sprachbarrieren abzubauen. So ist auch das Studium von der Informationstechnik und elektronischen Medien geprägt, und PCs oder Laptops mit Netzanschlüssen sind selbstverständliche Arbeitswerkzeuge der Studierenden. Damit schreiben sie ihre Berichte, werten die Praktikumsversuche aus, nutzen die Informationen zu den Vorlesungen im Lernmanagementsystem, organisieren ihren Studienverlauf, kommunizieren mit den Lehrenden, Betreuenden und Mitstudierenden und haben, wie die WissenschaftlerInnen, Zugang zu allen Informationsquellen in der lokalen Bibliothek und im weltweiten Internet.


Mit jedem Tastendruck oder Mausklick am Computer Der RZ Maschinensaalgreifen alle nahezu unmerklich auf eine umfangreiche und komplexe IT-Infrastruktur zu, die vom Rechenzentrum betrieben und entwickelt wird. Eine Basis sind die hochwertigen Datenkabel, die wie ein Nervengeflecht die gesamte Hochschule durchziehen und ebenso selbstverständlich wie Strom- oder Telefonanschlüsse an den Arbeitsplätzen münden. Aktive Netzkomponenten lenken die Datenströme durch dieses Netz, routen sie über die Netzzentrale im Rechenzentrum und leiten sie in das deutsche Wissenschaftsnetz und in das weltweite Internet. Alle Studentenwohnheime sind in das Datennetz der TU Clausthal integriert, und drahtlose Netze und Anschlüsse an die öffentlichen Datennetze erweitern den Einzugsbereich. Als Network Operation Center und Network Information Center überwacht, steuert und verwaltet das Rechenzentrum diese Infrastruktur – oft eine Gratwanderung zwischen dem Wunsch der Wissenschaft nach leistungsfähigster und modernster Technik und der Forderung nach höchster Verfügbarkeit und Sicherheit.

Ebenso unsichtbar bleiben die zahlreichen Server im Maschinensaal, die z.B. dafür sorgen, dass die E-Mail zuverlässig und vertraulich funktioniert und dabei noch möglichst alle Viren und unerwünschten Werbemails entfernt wurden; die dafür sorgen, dass die Informationssysteme des Internets, insbesondere das WorldWideWeb, ständig erreichbar sind und dass umgekehrt die TU Clausthal mit gehaltvollen Informationen und Diensten – wie z.B. dem Profil ihrer Institute, dem Forschungskatalog, den Studien- und Weiterbildungsangeboten oder der Online Immatrikulation – dort immer sichtbar ist; und die z.B. dafür sorgen, dass die Datenbestände auf den zentralen und dezentralen Servern und Arbeitsplatzcomputern sicher gespeichert und jederzeit aus dem Backup rekonstruiert werden können.

Professionelle Posterproduktion für wissenschaftliche AuftritteEin reichhaltiges Portfolio von Dienstleistungen bietet das Rechenzentrum mit besonders leistungsfähigen Ausgabegeräten an (DVD-Brenner, Drucker, Plotter). Ein Beispiel ist das Brennen und Labeln von DVD-Serien mit Filmaufnahmen aus Laboren oder von Vorlesungsaufzeichnungen. Ein anderes Beispiel ist das Ausdrucken von großformatigen Postern auf unterschiedlichen Materialien für die Präsentation wissenschaftlicher Ergebnisse auf Tagungen, Messen und Ausstellungen.

Doch auch die „klassische“ Aufgabe, Rechenkapazitäten bereitzustellen, gehört weiter zum Dienstleistungsangebot des Rechenzentrums. Obwohl die Leistungsfähigkeit moderner Arbeitsplatzcomputer oft schon für die fachspezifische Software ausreicht, gibt es Anwendungen, die besonders leistungsfähige Computer oder sogar große Cluster von Computern erfordern. Sie werden in der technischen Infrastruktur des Rechenzentrums oder auch dezentral betrieben und für herausragende Anforderungen sogar über das Wissenschaftsnetz auf den Höchstleistungsrechnern im norddeutschen Verbund (HLRN) genutzt.
Eine wichtige Dienstleistung in diesem Zusammenhang ist die campusweite Beschaffung, Bereitstellung und Pflege von Software, angefangen bei der Standardsoftware, bis hin zur qualitativ hochwertigen – und teuren – wissenschaftlichen Anwendungssoftware. Mengen- und Campuslizenzen gemeinsam mit Instituten oder Landeslizenzen in Kooperation mit anderen Hochschulen sowie der Betrieb von Installations-, Lizenz- und Dokumentationsservern erlauben einen komfortablen und flexiblen Einsatz und minimieren gleichzeitig Aufwand und Kosten für alle Beteiligten.

Vorlesungsempfang in FernsehqualitätSendebetrieb: der Regieraum im Multimediahörsaal TannenhöheGeballtes Tageslicht am Set: Filmaufnahmen einer Plasmaschmelze im Institut für Schweißtechnik

Die Digitalisierung der audiovisuellen Medien und damit ihre Eingliederung in die Informationstechnik hat für die Hochschule ganz neue Einsatzmöglichkeiten erschlossen. Mit einer Abteilung Multimedia entwickelt und betreibt das Rechenzentrum eine hochmoderne und leistungsfähige medientechnische Infrastruktur und hält ein breites Spektrum an Dienstleistungen vor. Wissenschaftliche Filme aus der Forschung, Multimedia und Telematik in der Lehre und nicht zuletzt Videoproduktionen für die Öffentlichkeitsarbeit der TU Clausthal werden von qualifizierten Mitarbeitern produziert und angeboten.

Über den personellen Einsatz beim Betrieb der maschinellen Ressourcen und zahlreiche elektronische Informations- und Kommunikationswege hinaus, werden auch im persönlichen Kontakt vielfältige Dienstleistungen in Form von Beratung, Unterstützung und Koordination erbracht. Die Servicetheke im Rechenzentrum ist ein erster Anlaufpunkt bei allen Fragen und Problemen, und alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unterstützen mit ihrem Know-how die Einrichtungen der Hochschule beim Betrieb und bei der Nutzung der IT-Ressourcen.

 

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