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Vorlesungsaufzeichnung und -übertragung

Nicht erst im Zuge erhöhter Mobilität der Studierenden, engerer Zeitplanung im Studium und kontinuierlicher Verbesserung der technischen Möglichkeiten (speziell im Fokus sind hier Bandbreiten und Videoauflösungen) wirft sich immer häufiger die Frage auf, ob Wissen nicht orts- und zeitungebunden vermittelt werden kann. Im Extremfall wurde hier die Präsenzlehre vollständig infrage gestellt, diese Entwicklung hat sich jedoch etwas relativiert und so bereichern und erleichtern mittlerweile Videoaufzeichnungen von Vorlesungen oder die Integration multimedialer Elemente in den Vorlesungsbetrieb die Wissensvermittlung im Uni-Alltag ohne etablierte und gereifte Vorgehensweisen vollständig abzuschaffen.

Vorlesungsaufzeichnung

Symbolfoto: Vorlesungsaufzeichnung
Symbolfoto: Vorlesungsaufzeichnung

Vorlesungsaufzeichnungen werden den Studierenden über das Internet zur Verfügung gestellt und entsprechen inhaltlich einer Präsenzvorlesung. Dadurch kann den Studierenden eine Vorlesung orts- und zeitunabhängig angeboten werden. Die Studierenden nutzen die Aufzeichnung zur Nachbereitung der (aufgezeichneten) Präsenzvorlesung, zur Klausurvorbereitung oder zur Wiederholung von Grundlagen für eine weiterführende Veranstaltung. Weiterhin können Studierende die Aufzeichnung nutzen, um nicht verstandene Teile der Vorlesung zeitnah zu wiederholen.

Bei einer  Vorlesungsaufzeichnung werden die Präsentationsfolien oder das Tafelbild sowie das Videobild des Dozenten parallel zum Ton aufgezeichnet. Für jede Aufzeichnung wird ein Inhaltsverzeichnis erstellt. Damit ist es möglich, einzelne Themen der Vorlesung direkt anzuwählen. Weiterhin kann in einer Aufzeichnung auch nach Stichworten gesucht werden. Beispiele für Vorlesungsaufzeichnungen und deren Darstellung im Web finden Sie bei den Erläuterungen zum Video-Server.

Vorlesungsübertragung

Symbolfoto: Vorlesungsübertragung
Symbolfoto: Übertragung (Empfang) einer Vorlesung

Bei der Vorlesungsübertragung findet die Vorlesung an einem Ort statt und wird live an einen oder mehrere andere Orte übertragen. Es gibt hierzu zwei Anwendungsfälle:

Im ersten Fall wird die Vorlesung z.B. in einen mehr oder weniger direkt angrenzenden Hörsaal übertragen. Dies kann bei kleinen Hörsälen und vielen Zuhörern notwendig sein. Der Dozent hält seine Vorlesung in einem Hörsaal und wird dabei gleichzeitig gefilmt. Das Signal wird in einen anderen Hörsaal übertragen und mit einem Beamer dort entsprechend projiziert.

Im zweiten Fall soll eine Vorlesung an zwei entfernten weiter voneinander entfernten Orten (beispielsweise hochschulübergreifend) bereit gestellt werden. Hierbei wird die Vorlesung an einer Hochschule gefilmt und zumeist über das Internet zu einer oder mehreren anderen Hochschulen übertragen. Beispiele sind die regelmäßige Übertragung von Vorlesungen der TU Clausthal an die Universität Göttingen (und umgekehrt) oder die Übertragung der Vorlesung Thermodynamics PE aus Freiberg nach Clausthal.

Didaktischer Mehrwert

Zusätzlich können die Vorlesungsaufzeichnungen mit Übungen, Videos, Animationen und weiteren Materialien in didaktisch sinnvoller Weise ergänzt werden. Durch das so genannte "Blended Learning" werden Instrumente für das kooperative Lernen zur Verfügung gestellt. Damit können die Studierenden selbständig und eigenverantwortlich lernen. Beispielhaft sei hier die Methode "inverted classroom" genannt, bei dem die Vermittlung des theoretischen Wissens per Vorlesungsaufzeichnung vor der Präsenzveranstaltung stattfindet und die diese dann für aktivierende Lehrmethoden genutzt werden kann. Zur didaktischen Bereicherung Ihrer Vorlesung (oder ihrer Aufzeichnung) empfehlen wir eine Kontaktaufnahme mit dem Zentrum für Hochschuldidaktik an der TU Clausthal.

 

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